PARTIZIPATION. Alle am Ball?!                       Schwer erreichbare Zielgruppen in Verwaltungsbeteiligungsprozesse einbeziehen

Quid pro quo (lat.: dieses für das) ist ein Grundsatz der Kooperation und Zusammenarbeit, vergleichbar mit den ebenfalls lateinischen Sprichwörtern manus manum lavat („Eine Hand wäscht die andere“) und do ut des („Ich gebe, damit Du gibst“).

Die Praxis der Verwaltungs- und Stiftungsbeteiligung zeigt, dass mit Beteiligungsangeboten nur selten institutionelle Akteursgruppen erreicht werden. Notwendig ist aber die Mitwirkung aller anstältlichen Gruppen, notwendig ist auch die Mitarbeit derjenigen, die nicht so leicht zu erreichen sind und die aufgrund ihrer Arbeits- und Bürosituation, ihrer Bildung oder politischen Stellung nicht oder nur in geringem Maße mitmachen können oder wollen. Fußball ist ein Mannschaftsspiel und Sport ist gesund. Alle am Ball!

Alle im Boot?! – Schwer erreichbare Zielgruppen in Bürgerbeteiligungsprozesse einbeziehen

Die Praxis der Bürgerbeteiligung zeigt, dass mit Beteiligungsangeboten nur bestimmte Akteursgruppen erreicht werden. Notwendig ist aber die Mitwirkung aller Bevölkerungsgruppen, notwendig ist auch die Meinung derjenigen, die nicht so leicht zu erreichen sind und die sich aufgrund ihrer Lebenssituation, ihrer Bildung oder gesellschaftlichen Stellung nicht oder nur in geringem Maße artikulieren können oder wollen:

Termin: 14.-15. Oktober 2011
Ort: Stuttgart
Ansprechperson: Marion Stock, Quelle: Stiftung Mitarbeit und Netzwerk Bürgerbeteiligung

In der Wirtschaft entstehen neue gemeinsame Interessen durch Zusammenarbeit, gefördert von Kooperationsmanagement (Theresia Theurl, Professorin für Volkswirtschaftslehre und Direktorin des Instituts für Genossenschaftswesen in Münster). Gesellschaftlich soll Partizipation ausreichend sein (teilhaben und mitmachen dürfen), so die Stiftung MITARBEIT, Netzwerk Bürgerbeteiligung in Bonn.

NRW ist in der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung ein rückständiges Bundesland (z.B. kein modernes Kommunalwahlrecht, Empfänger im Länderfinanzausgleich, …) und wurde mehr als einhundert Jahre vom Preußischen Bergrecht geprägt, das vom Wesen her Kooperation erzwang – immerhin weniger als die Militärgesetzgebung.

Zum besseren Gedeih der Sache kann der Stiftung MITARBEIT empfohlen werden, ihren Sitz in den gesellschaftlich fortschrittlichen Süden der Nation zu verlegen.

Die Parteihochburg NRW schrumpft an allen Ecken und Enden. Die Wahlbeteiligung bei der Oberbürgermeisterwahl Duisburg 2012 (Sören Link, SPD) betrug 25,75 Prozent. Hier macht keiner mehr mit. Duisburg ist auf der Flucht, 100.000 Fortzüge in fünf Jahren.

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