Rheindurchbruch am Prallufer Homberg – Verhältnisse wie bei einer Schmuggler-Bucht an den Homberger Rheinwiesen

Rheindurchbruch vor tausend Jahren. Kaßlerfeld und später Ruhrort wurde vom Mutterland der Grafschaft Moers im Mittelalter Duisburgs abgetrennt.

Und eine arme Habsburger Mietze ließ dann den Innenhafen Duisburg endgültig zu einem Altarm des Rheins verfallen, so eine neue Deutung der Geschichte Duisburg zur vorletzten Jahrtausendwende für die Archäologie Duisburg unter dem rückgewandten und an die Vergangenheit erinnernden Wahrzeichen wie Rheinorange, das jetzt als Standort der Alten Rheinfurt wie ein verbindendes Signal nach Der Westen Duisburg neu erstrahlt. Hier ist das Hellweg-Jakobsweg-Trajekt, die Hellweg-Westerweiterung.

Raus aus der Claustrophobie der Duisburger Ossis. Homberg am atlantischen Ufer öffnet Duisburg für den Westen, Niederrhein und Europa. Da war schon immer so.

Hellweg und Rheinfurt seit 5.000 Jahren. Und Duisburg war immer an die Geschichte von Homberg und Rheinhausen geknüpft! Hier zogen Menschen und ihre Karren von Brügge nach Nowgorod. Übrigens gingen nie Esel über die Homberger Rheinfurt. Wussten Sie das? Esel sind wasserscheu und sind vorzugsweise auf der Seite des kontinentalen Rheinufers vertreten. Das Rathaus liegt hochwassergeschützt auf der Rheinischen Niederterasse.

Doch – was haben eine historische Schmugglerbucht in der französischen Normandie und an der Südküste von England wie in Dorset mit den Homberger Rheinwiesen gemeinsam? Richtig, die Steilküste, an Flüssen Prallufer genannt.

Und wenn man nach der Rheinfurt wie in Dorset den Steilhang mit dem Ochsenkarren hoch kommen will, muss man mit Hacke, Schaufel und Spaten nachhelfen, was wegen der geologischen Verhältnisse am Ärmelkanal deutlich schwieriger ist, weil deutlich felsiger.

Ich behaupte: Vor tausend Jahren haben unsere Duisburger Vorfahren kräftig am Homberger Steil- und Prallufer des Rheins gebuddelt, um eine Spur zu bahnen, damit sie nach der Passage durch die Rheinfurt den Hang mit ihren Ochsenkarren hoch kamen.

Das verbindet die Homberger Rheinwiesen mit einer Schmugglerbucht am Ärmelkanal.

Viel Buddeln macht einen Rheindurchbruch, so wie heute der Salzabbau von Solvay in Rheinberg: Der größte Binnensee Deutschlands am Niederrhein 2050.

mehr: Rhein-Durchbruch: Der erste Umweltschaden in Duisburg?

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