Hochwasserschutz Duisburg Niederterrasse

Wo die Füße bei fehlendem Hochwasserschutz trotzdem trocken bleiben, darüber ist die Archäologie der Stadt Duisburg in mittelalterlichen Zeiten gut informiert.

Vor und nach der Passage der Rheinfurt zwischen Homberg und Duisburg, an die heute die Landmarke Rhein-Orange bei der Ruhrmündung erinnert, zogen Pilger und Händler auf der rheinischen Niederterrasse vom Hellweg über Alt-Homberg zum Jakobsweg in Moers.

Diese flutsichere Niederterrasse zeigt eine Darstellung bei Stadt Duisburg zum Hochwasserschutz heute.

Übersicht über Duisburger Deiche

Übersicht über Duisburger Deiche

Bis zur Industrialisierung lag die rheinische Niederterrasse direkt vor den Stadttoren Duisburg. Damals ragte das hochwassergeschützte Kaßlerfeld wie ein Sporn von Homberg ausgehend auf 500m an den Alten Marktplatz Duisburg heran. Durch die Bergsenke im Rahmen des Kohleabbaus wurde Kaßlerfeld zur Polder.

In der Besiedlung Duisburgs bis hin zu den sechziger Jahren des letzten Jahrhundert wurden immer tiefergelegene Auenstufen des Rheins mit Häusern bebaut – mit völlig unzureichendem Hochwasserschutz.

Auf der vergrößerten Karte sind Landmarken wie der Uettelsheimer See mit dem angrenzenden Ortsteil Haesen oder die Ruhrorter Häfen gut zu erkennen.

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