Homberg fordert „Hellweg-Westerweiterung“

In der Stadtgeschichte Duisburg sowie der Archäologie Duisburg sind Ansätze zu fluvialgeomorphologischen und geographisch- raumanalytischen Forschungen nicht zu erkennen.

Brügge-Novgorod: Die vieltausendjährige Handelstradition entlang des Hellwegs reduziert sich auf eine Sackgasse Duisburg. Im schmalspurigen Gepräge der Stadt Duisburg verengt sich der kultur-politische Teilabschnitt des geschichtlichen Wahrnehmungshorizonts auf ein beschränktes „Duisburg ist der Ausgangspunkt des Hellwegs.“

Die historische Vielfalt reduziert sich auf eine Migranten-Demokratie, geprägt durch 50 Jahre SPD im Ruhrgebiet. Die politische Engstirnigkeit in Duisburg endet an den Stadtgrenzen, gewiss aber am Rhein. Dieser geschichtliche Tunnelblick begrenzt sich auf den Rand einer Kaffeetasse in den Bürokratenstuben Duisburgs. Es gibt keine historische Stadtforschung in Der Westen Duisburg.

So wurde mit der Landmarke Rheinorange an der Ruhrmündung in Kaßlerfeld die Duisburger Vergangenheit durch eine ‚glühende Bramme‘ zementiert. Duisburg-Kairos entzieht sich den Magerköpfen der Pantoffel-Politik in Duisburg – mehr Toffel als pan.

Die neue Konotation von Rheinorange: Hellweg, die Rheinfurt Homberg – Duisburg. Hier ist die Schnittstelle zwischen Maas-Rhein-Raum und dem Ruhrgebiet, heute, gestern und morgen.

Die Demographie Duisburg wird in ihrer tausendjährigen Geschichte durch zwei Zivilisationsschocks geprägt: Die Rheinverlagerung und die Rheinregulierung; Der Rhein als geologisch-kultureller Einschnitt. Das führte die Betonköpfe der real-existierenden Politik und Administration der Stadt Duisburg in das Abgeschnittensein, die Segregation Duisburg durch Migranten-Demokratie.

Geschichte Homberg, Duisburg, Ruhrgebiet. Wir sind schon heute die Zukunft der Nation Deutschland.

Der Stadtraum Neuss

Korrelation von geomorphologischen Parametern und der
Entwicklung von Nutzungsansprüchen und Raumordnungen
bis in die Stauferzeit

Dissertation von Karl Remmen, B.A., M.A., OstR. aus Bocholt, Westf., 2002

Spezifisch geographische Untersuchungen setzen in Duisburg ein, wenn zum Beispiel der Corputius-Plan von 1566 – ebenfalls eine Schrägaufsicht – ähnlich wie der Braun-Hogenberg Plan in Neuss als Ausgangspunkt unter größtenteils historisch orientiertem Ansatz untersucht wurde.50 Die in Duisburg praktizierte Methodik projiziert historische Daten wie etwa die Entwicklungsstufen der Stadtmauer, Pfalz, Straßen, Kirchen, usw. auf den Corputius-Plan, um sie an ihm zu verifizieren, läßt somit den eigentlich geographisch-raumanalytischen Ansatz vermissen.

Die Lokalforschung bestätigt für Duisburg, daß die bis in die jüngste Vergangenheit bewahrte Gliederung der Duisburger Altstadt bis ins 12./13. Jahrhundert zurückreicht.51 Vom Corputius-Plan von 1566 wird auf die einzelnen Stadien der Stadtentwicklung zurückgeschlossen.52 Ergebnis sind vier Stadtmodelle im Stadtmuseum Duisburg – allerdings ohne eine Darstellung der morphologischen Parameter.

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