Duisburg 2027 Bürgerforum Homberg

By jakobswege

Bürgerforum in Der Westen Duisburg. Start am 24.09.2008 in Homberg. Rund 100 Bürger kamen an jenem Dienstag zum Auftakt in Homberg.

Den Abschluss des Mammutprojekt „Duisburg 2027” und bundesweit einmaligen Konzepts der „Bürgerforen” (Dressler) feierten siebzig Bürger und Offizielle aus Gesamt-Duisburg ein Jahr später.

Der Ältestenrat hatte damals beschlossen, Lokalpolitiker auszuklammern. Doch Parteien drängten mit dem Argument „Das sind doch auch Bürger” darauf, dass ihre Vertreter teilnehmen dürfen. So wurden die Bürgerforen zum Parteizirkel.

Zu diesem Problem erklärte einst Adree Maßmann (NRZ-Chef a.D.): „Nicht nur zuwenig Transparenz ist das Übel, sondern auch mangelndes politisch-gesellschaftliches Interesse des Wahlbürgers.“

Falsch! Forumboykott und Migrationssaldo haben einen gemeinsamen Nenner: Meiden und Verweigern (engl. shunning) als Ausdruck einer niedrig-preisigen Bestrafung. Politik und Verwaltung haben einen üblen Ruf, da macht keiner mehr mit. So erfuhr der Begriff ‘Duisburger Filz’ einen Wandel zu ‘Madenwerk von Systemfuzzies’.

Nach der Kommunalwahl wurde von der Politik Bürgernähe verkündet. Hier klafft eine gewaltige Erdspalte zwischen Bürgern und Parteien wegen des tiefen Vertrauensverlustes.

Die alten bekannten Köpfe sind der Fluchtfaktor Nr. 1 in Duisburg. In der Migranten-Demokratie wird aller zehn Jahre ein Viertel der Bevölkerung ausgetauscht, Kulturhauptstadt Duisburg 2010 als Transit-City.

Hier hilft eins “DU – Sprich, Ich hör Dir zu!” als Aufruf zum gemeinsamen Gespräch für Bürger, Politik und Institutionen.

Duisburg als Kulturhauptstadt will die neue Gesprächskultur 2010. Hier beginnt das Jahrhundert des Gesprächs.

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4 Antworten zu „Duisburg 2027 Bürgerforum Homberg“

  1. Smillylassy sagt:

    wehwehweh.gegengift-verlag.de

  2. Ludum populis sagt:

    Stadtentwicklung
    Moers 2030: diskutieren Sie mit!
    Moers, 11.11.2009, NRZ

    Moers, das Gespräch! Echt lecker!

  3. Jack the Tripper sagt:

    Aus http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/duisburg/west/2009/11/16/news-141157911/detail.html#1158606

    Viele Schichten und Gruppen der Bevölkerung sind in dem Gremium nicht vertreten, vielmehr sind die Teilnehmer diejenigen, die ohnehin sozial, ehrenamtlich oder beruflich im Stadtteil aktiv sind und als Multiplikatoren gelten.

    Es ist löblich, dass die NRZ ein heißes Thema aufgreift und versucht, einen Impuls zu geben.

    Doch es ist an der Zeit, die Zahl der Teilnehmer am Bürgerforum Homberg zu benennen. Es ist an der Zeit zu berichten, wie viele darunter Entsandte der Parteien waren. Es ist an der Zeit zu fragen, warum die meisten Multiplikatoren im Bezirk nicht teilgenommen haben.

    Wenn die NRZ Politiker mit guten Absichten wie Bürgernähe zitiert, dann sollen die bitte schön das ganz konkret benennen, damit wir Bürger mit freundlicher Unterstützung der Lokalredaktion Nrz das auch überprüfen können. Dazu wurde das Konzept Qualitätsmanagement an der Schnittstelle Bürger | Partei-Ortsvereinigung in 2005 vorgestellt.

    Solange die alten starren Polit-Köpfe vom Typ „Das haben die Bürger in zwei Jahren allemal vergessen“ das Ungeschick ihrer Partei-Clubs bestimmen, gibt weiterhin Bürgerforum-Verdrossenheit, Wahl-Verdrossenheit, Partei-Verdrossenheit – wie man das heute noch nennt.

    Die sog. Volksparteien müssen sich vom Muff des Reviergeistes trennen. Sie sind ein Madenwerk der System-Fuzzies, um angreiferischen Begriffe aus den 80iger Jahren wie Dinosaurier und Kraken zu modernisieren.

    Und: Die Mitglieder aus den sog. Großen Volksparteien müssen Reue zeigen, damit das Vertrauen bei den Bürgern wieder entstehen kann. Dazu gehört auch die NRZ und ihre Mietfinger mit Parteibuch, die dieses üble Regime in Der Westen Duisburg bis 2005 unterstützt haben, bis die Spitze der Lokalredaktion Rheinhausen ausgetauscht wurde.

    Die Erneuerung der Parteien und ihrer publizistischen Sympathisanten wird nicht bis zur Landtagswahl im Mai 2010 gelingen.

    Homberg, Duisburg, Ruhrgebiet und NRW wird das Madenwerk der Systemfuzzies erneut abstrafen: Die Wahlbeteiligung geht weiter zurück! Das politische Gesöcks versaut uns die Heimat! Wir leben im untergehenden Vierten Reich des Regionalsozialismus. Keiner macht mehr mit!

    Die NRZ muss sich aus diesem Muff befreien “Das verstehen die Bürger nicht!” – auch wenn es manchmal wirklich so ist.
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  4. jakobus sagt:

    Aus http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/duisburg/west/2009/11/16/news-141157911/detail.html#1158665

    Wir müssen endlich auf den Punkt kommen.

    Dazu gehören auch die vielen verzweifelten Rufe von dem demographisch gezeichneten Ortsteil Haesen. Es ist ein endlos und dauerhaftes Aufschreien des Bürgersvereins Haesen und Gerdt.

    Den Haesenern Bürgern entgleitet aus Altersgründen die Kontrolle ihres Ortsteils. Dann rufen sie um Hilfe.

    Bürgerverein fordert härteres Durchgreifen am “Ütti”-See

    Das ist Spitze: 51 Kommentare wurden abgegeben. – Und ??? Wo ist die Reaktion der NRZ? Ich habe keine Zusammenfassung der Kommentare als publizistische Bürgernähe oder Bürgerbeteiligung an der Tageszeitung gelesen. Wir wollen einen Mediationsbeirat in Der Westen Duisburg., denn die Redakteure sind im Schwungfeld der WAZ-Axt überfordert.

    Derwesten.de ist nur ein Sammelbecken zum Auskotzen. Aber es bringt Haesen, Homberg und Duisburg kein Haar weit voran. Derwesten.de ist eine internet-basierte Selbsthilfegruppe zum Ausheulen.

    Wir Bürger haben ein Recht auf Heimat. Die Tageszeitung muss das anerkennen, sonst geht sie selbst kaputt.

    Süd-Westfalen wurde publizistisch schon vom WAZ-Konzern vernichtet.
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