PLiB-Eintext sagt: „Kein REITZ 2. Rettet die Auflage der Tageszeitung!“

By jakobswege

PLiB-Eintext sagt konstruktiv als Leser: „Kein REITZ 2. Rettet die Auflage der Tageszeitung!“

261 Zeitungsredakteure will der Konzern-Boss Ulrich Reitz (WAZ) kündigen. Nach vierzig Jahren geht jetzt der WAZ-Chef Essen als erster. Einer weniger, jetzt sind es nur noch 260, die bangen.

Neu. Jetzt dudelt die WAZ-Propaganda in den Sendungen des WDR: Der Westen Duisburg.

Es wird nichts nutzen. Der aktuelle Medienbericht der Bundesregierung zeigt den tiefen Verfall des WAZ-Systems. Jahrzehnte des Hosianna-Gesangs als Unterstützer eines Madenwerks von Systemfutzzies verhallen.

Jetzt geht es einfach nur noch um Wirklichkeit und Wahrhaftigkeit, das Über-Leben im Revier. Dauerhaft politisch indoktrinierte Hirne einer untergehenden Parteidemographie werden damit Mühe haben, so das Los des Reviers.

Vierzig Jahre Knute WAZ-Essen haben das Revier gegleiselt und geprägt: Dysdem(ent)okratie in den Tageszeitung – abgestraft durch Verluste auf breiter Front; die Auflage NRZ bricht zusammen (30 Millionen Euro Verlust).

Nachdem jetzt Teile des historisch-publizierenden Schandwerks abtreten, öffnet sich im Vorübergang ein kleines Tor für die Zukunft des Ruhrgebiets. „Homberg, Duisburg, Ruhrgebiet in Weicheihaft. Wir sind schon heute die Zukunft der Nation!“

Ruhrgebiet und Nordrhein-Westfalen. Jetzt kommt REITZ 2 – so oder so. Die Rheinische Post Duisburg setzt derzeit auf Gorillababys. Gut so! Das ist die Makrofauna als Zukunft an Niederrhein und Hellweg.

Über Leben als Makrofauna? Ich flehe inniglich: Wir müssen versuchen, den Begriff Migranten-Demokratie zu verstehen. Dazu gehören alte WAZ-Bolzen aus Essen, elitäres Gesöcks einer Gruppe mit tief verwurzelter Mitnahmementalität, die von der großen Gruppe der Zugereisten seit einhundert Jahren nicht ausreichend kontrolliert wurde.

Ich erwarte eine ernste Diskussion über PLiB-Eintext und Mediation in den Medien. Die nackte Vierte Gewalt und REITZ 2 – so oder so: Und nackend ist´s am schönsten!

Und wer das nicht versteht, dem sag ich: „Gut so! Ähh, iss doch schön hier! Du bist die Zukunft des Reviers!“. Das Ruhrgebiet tritt in den Wettbewerb der Regionen, mit REITZ 2 – so oder so.

Entlassungsstop bei der WAZ. Wir wollen neue lokale Konzepte für die Journalisten und die Leser. Sonst wird Boss Ulrich Reitz 2 (WAZ) arbeitslos: Abo-Sharing am Jakobsweg im Ruhrgebiet.

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5 Antworten zu „PLiB-Eintext sagt: „Kein REITZ 2. Rettet die Auflage der Tageszeitung!““

  1. jakobswege sagt:

    porschekiller am 29.12.2008 um 03:30 bei medienmoral

    @Micha

    “Denn nicht die Redaktionen haben die NRW-Zeitungen in die (angeblich) roten Zahlen geschrieben. Vielmehr ist über Jahre das Marketing sträflich vernachlässigt worden, während Konkurrenzblätter vorgeführt haben, wie das funktioniert.”

    Das liest sich so, als wäre guter Journalismus noch nicht mal im Ansatz für gutes Marketing des eigenen Blattes verantwortlich. Ich als naiver Zeitungs-Konsument kenne aber kein Produkt des Blätterwalds, das durch von Dir solch deklariertes Marketing irgendwen mehr oder öfter erreicht hätte. Auch die BLÖD bildet da keine Ausnahme.

    Wenn man aber die eigene “Glanzleistung” immer nur als Abbild von werbe-fördernden Massnahmen wahrnimmt und seine eigenen Fähigkeiten als eingebaut in das “Große und Ganze” kastriert, dann kommen solcherart unerfreuliche Statements dabei raus.

    Deswegen werden eure Abo-Zahlen ja auch gegen Null tendieren, weil Niemand euch mittlerweile ernsthaft abnimmt, dass ihr eine “Message” transportiert oder über die “Wahrheit” berichtet – ihr seid selbst nicht mehr in der Lage, für eure Profession Werbung zu machen, denn das muss ja neuerdings der Verlag “erledigen”:-((((

    Das nenn ich erneut ‘die WAZ-Zeitungsauflage als prädiktiver Surrogatparameter einer Region’, eben hier des Ruhrgebiets in WAZ-Hand.

    Information ist der erste Schritt beim Projektmanagement. Die WAZ hat versagt. Homberg, Duisburg, Ruhrgebiet in Weicheihaft. Wir sind schon heute die Zukunft der Nation.

  2. jakobswege sagt:

    eins-null-acht-sieben – ich vergebe zam’i sunnysir.
    von Tenrix @ 30.08.2007 – 20:39:57

    abo-sharing kann wichtige Impulse geben. Ulrich Reitz (WAZ) kreißte: Der zehnte August 2007 (eins-null-acht-sieben) gebar die WAZ als medialen Kairos.

    http://wazlesen.de

    Damit ist wohl Schluss.

  3. Kenner sagt:

    > Wir wollen neue lokale Konzepte für die Journalisten und
    > die Leser. Sonst wird Boss Ulrich Reitz 2 (WAZ) arbeitslos:
    > Abo-Sharing.

    @ Tenrix

    Die Herren Lokalreporter sollten sich mal mit der Entwicklung des verfügbaren Haushaltseinkommen im Revier beschäftigen. Dann wird der Ausblick auf REITZ 2 deutlicher und das Gejammer bei medienmoral leiser.

  4. Kenner sagt:

    Tenrix, lass dich nicht einnüchtern. Beim Gogglen nach „Reitz WAZ“ zeigt sich doch, wer Meinungsführerschaft hat.

  5. Kenner sagt:

    Sueddeutsche.de am 23.10.2008 

    Die WAZ in der Krise“ – Die Lage ist dramatischer, als sie je war“

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